Coca-Cola — ein teuflisches (gutes?) Zeug?
Es gibt Getränke, es gibt gute Getränke, bekannte Getränke und weniger bekannte Getränke und dann gibt es noch Coca Cola auf dem Markt. Die Coca Cola Company verkauft heute Trinkbares in 200 Ländern der Welt und machte damit 2007 einen Umsatz von 28,857 Milliarden US-Dollar. 230 Getränkemarken werden vom Unternehmen mittlerweile angeboten; zu ihnen gehören die Marken Sprite, Almdudler, Fanta, Mezzomix, Appolinaris und Bonaqua. Sie alle genießen einen gewissen Bekanntheitsgrad und doch sind sie verglichen mit Coca Cola nahezu unbekannt. Coca Cola ist mehr als eine Marke; Coca Cola steht als Symbol für die USA gleichberechtigt neben dem Weißen Haus, dem GI und dem Big Mäc. Es war Coca Cola, das dem Weihnachtsmann seinen roten Mantel verpasste, ohne den er heute für viele Menschen undenkbar ist. Coca Cola war mit das erste Produkt, das nach dem zweiten Irakkrieg Verteilstationen im Land erhielt. Und Coca Cola ist ein Stück amerikanischer Traum, in dem Präsidenten nicht mehr wert sind als einfache Bürger. „Du kannst vor dem Fernseher sitzen, siehst Coca-Cola, und weißt, dass der Präsident Coke trinkt, Liz Taylor Coke trinkt, und denkst daran, auch du kannst Coke trinken“, hat der Künstler Andy Warhol einmal gesagt. Coca Cola ist also ohne Zweifel ein Phänomen; aber ist es auch ein gesundes Phänomen? In einer Literflasche Coca Cola befinden sich ungefähr 36 Zuckerwürfel. Laut der Framingham Osteoporosis Study aus dem Jahr 2006 könnte Coca Cola zudem zum Knochenschwund bei Frauen beitragen. Vielleicht sollten wir uns diesem eigentümlichen Promi unter den Getränken deshalb einmal etwas intensiver widmen? Machen wir auch! Auf dieser Webseite.













